Monica Gutman

Die Pianistin Monica Gutman wurde in Bukarest, Rumänien geboren und trat bereits mit 10 Jahren in Konzerten und im Fernsehen ihres Heimatlandes auf. In Deutschland studierte sie an der Musikhochschule Detmold. Durch ein Stipendium des British Council erhielt sie die Möglichkeit, in London ihre Studien fortzusetzen. Dort arbeitete sie mit so bekannten Persönlichkeiten wie Louis Kentner, einem der bedeutendsten Liszt-Interpreten des 20. Jahrhunderts. Beim Studium in Hannover erhielt sie Anregungen durch Vladimir Krajnev aus der russischen Neuhaus-Schule. Kammermusikalisch arbeitete sie vor allem mit Bruno Giuranna und György Sebök zusammen.

Monica Gutman erhielt Konzerteinladungen bei den FrankfurtFesten, im Münchner Gasteig, in der Londoner Queen Elisabeth Hall, bei den Ludwigsburger Schlossfesten, wiederholt beim Kissinger Sommer, im Konzerthaus Berlin sowie der Alten Oper Frankfurt. Konzertreisen führten sie in die USA, die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Portugal, Kanada und Australien, Spanien und Südafrika. Das Repertoire Monica Gutmans reicht von der Barockmusik bis zur Moderne. Mit besonderem Interesse hat sich die Künstlerin „musikalischen Ausgrabungen“ und kaum gespielten Klavierwerken gewidmet. Auf CD sind Werke der Reger-Schülerin Johanna Senfter, von Erwin Schulhoff, Franz Liszt, George Enescu und Dinu Lipatti erschienen.

Im Bereich der Orchestermusik fühlt sich Monica Gutman im klassischen und romantischen, ebenso wie im modernen Repertoire heimisch. Ihre Zusammenarbeit mit deutschen Rundfunkanstalten ist durch zahlreiche Aufnahmen beim Sender Freies Berlin, beim SDR, WDR, Deutschlandfunk, beim MDR, HR und bei DR Kultur dokumentiert.

Monica Gutman ist Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Künste in Frankfurt am Main.